Bericht Jahresfeier 2016

Am Samstag dem 16. Januar starteten die Grünen des SV Iptingen mit einer gigantischen Jahresfeier ins neue Jahr. Beim Einlass um 18 Uhr musste man sogar Schlange stehen.
 
 
Die voll besetzte Halle wurde traditionell vom MGV Liederkranz Iptingen „Über den Wolken“ in Empfang genommen.
 
Uwe Hinterseer freute sich in seiner Begrüßungsrede als 1. Vorsitzende über eine starke Jugend und betonte den Zusammenhalt und die Freude, für die der SV Iptingen bekannt ist. Er stimmte die Gäste auf einen unterhaltsamen Abend ein, womit er sicherlich nicht zu viel versprochen hat. Neben Begrüßung der Gäste und Ehrengäste galt es noch, „Danke“ zu sagen: Danke an die zahlreichen Helfer, die den Verein unter dem Jahr und auch an dieser Veranstaltung unterstützen und Danke an die Sponsoren, ohne deren Unterstützung der Verein nicht dort stände, wo er heute steht.
 
 
Nach der kurzweiligen Rede durften die Gäste bei den Liedern „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“ erneut den starken Stimmen des Männergesangsvereins lauschen.
Dann brachte die Zumba-Gruppe die Bühne zum Wackeln und versetzte sowohl das Publikum als auch den 1. Vorsitzenden in großes Staunen: „Die haben ja Luft für weiß Gott wie lang“, stellte Uwe Hinterseer nach dem Tanz, der eine Mischung aus Aerobic und Krafttraining enthält, fest.
 
 
Die darauffolgenden Ehrungen sind immer ein freudiges Ereignis – sind Sie doch der Beweis dafür, dass eine Vereinsgemeinschaft über Jahre hinweg besteht. Und so überreichten Uwe Hinterseer und sein Vize, der stellvertretende Vorsitzende André Remele, insgesamt 8 Mitgliedern die Urkunde und silberne Ehrennadel des Vereins für 25 Jahre treue Mitgliedschaft: Hans Lehmann, Frank Sigle, Gabriele Hülber, Ronny Jentzsch, Ewald Dihlmann, Andreas Bader, Andreas Källe und Gudrun Ellinger.
 
 
Der nächste Programmpunkt wurde von der Aktiven Mannschaft beigesteuert. In selbstgenähten Kostümen erzählen sie „nicht noch eine Liebesgeschichte“, wobei die Akteure je nach Körperdrehung entweder einen bärtigen Mann oder eine pink gekleidete Frau darstellten. Die Liebesgeschichte, die die Höhen und Tiefen vom Kennenlernen über die Hochzeit und Alltagsprobleme wie Haushalt oder Alkoholkonsum erzählte, endete in einer dramatischen Geburt – begleitet von Dr. Stefan Frank, dem Arzt dem die Frauen vertrauen. Die Babies wuchsen schnell und standen binnen weniger Sekunden in Windeln gekleidet auf der Bühne und zeigten, dass auch großgewachsene Kleine sehr wohl tanzen können.
 
  
 
 
Dann wurde auch endlich das lang erwartete Highlight des Abends anmoderiert. Die Theatergruppe traf sich auch in diesem Jahr an unzähligen Abenden, um ein perfekt inszeniertes Schwäbisches Stück darzubieten. Die Schwäbische Komödie „Dreck am Stecka“  erzählt die Geschichte von Kurt-Georg Steinle (Markus Mayer), einem Sandgrubenbesitzer, der mit als Spende für caritative Zwecke getarnte Zahlungen den Privatclub seiner Geliebten sponsert. Sein treuer Buchhalter Max Kursiv (Marco Euchenhofer) ist dabei hoffnungslos überfordert, die anstehende Bilanz zu frisieren. Als ihm seine Frau Lisa (Julia Weidner) auf die Schliche kommt, rächt sie sich auf ihre Weise. Ein Wiedersehen mit ihrem Jugendfreund Cornelius Hubensack (Tim Rapp) und eine wie aus dem nichts kommende Meldung der Steuerprüfung bringt den Chef ganz schön ins Schwitzen.
 
 
 
 
 
 
Uwe Hinterseer bedankt sich im Anschluss bei der gesamten Gruppe, die neben den Laienschauspielern Markus Mayer, Daniela Dertinger, Julia Weidner, Marco Euchenhofer, Tim Rapp und Nadine, auch hinter den Kullissen agiert: Die Souffleure Melanie Drexler und Ralf Talmon halfen aus, sollte es an der ein oder anderen Stelle trotz der langjährigen Erfahrung und monatelanger Übung hapern und Tamara Rieger, die die Regie übernahm. Ein großes Dankeschön ging auch an Wilfried Pflüger, der mit seinem Masken-Team aus bekannten Vereinsmitglieder fremde Akteure zauberte und auch an die Tobias Ascherl und Jens Binder, die mit Ton- und Lichttechnik dafür sorgten, dass auch Geräusche, die den Körper nicht durch die dafür vorgesehene Öffnung verlassen, beim Publikum zu hören sind.
 
Bei anschließendem Cocktail- und Barbetrieb wurde kräftig zur Musik der XXL Partyband gefeiert und getanzt. Die Verantwortlichen verlängerten und verlängerten, sodass die Musiker erst kurz vor 4 Feierabend hatten.