Bericht Jahresfeier 2017

Ein geselliger Abend, der in die Verlängerung ging:

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Wenn der SV Iptingen zur Jahresfeier lädt, ist eigentlich schon klar, was die Gäste erwarten können. Und auch in diesem Jahr wurden Sie nicht enttäuscht:

Nach der klangvollen Einstimmung des Männergesangsvereins Liederkrankz Iptingen mit dem Lied „Griechischer Wein“ begrüßte der 1. Vorstand Uwe Hinterseer die zahlreichen Gäste, Ehrengäste, Sponsoren, Freunde und Gönner des Vereins. Er betonte, wie wertvoll die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und die Sach- und Geldspenden der Sponsoren sind, um einen Verein ordentlich am Laufen und Leben zu halten.

Der MGV rundete die Begrüßung mit dem Lied „Aus der Traube in die Tonne“ ab, das wie das erste Gesangsstück einem wohltuenden Getränk gewidmet war, welches an diesem Abend auch von den Tischen nicht weg zu denken war.

 Während sich der Vorstand in seiner Rede zunächst bei allen Helfern bedankte, standen nun ganz besondere Ehrungen auf dem Programm. Tobias Feucht und Michael Gille wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Alfred Mayer erhielt für 50 Jahre Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel. Leider nicht anwesend sein konnten Wolfgang Folkers, Mario Gerhard, Manfred Kühn und Steffen Hafner, die auch jeweils eine Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft erhalten.

 

Für Action sorgten dann die Mädels und Frauen der Zumba-Gruppe. Zu den Liedern Vaiven und Bailame heizten Sie dem Publikum und vor allem der Bühne ordentlich ein. Mit kraftvollen Hüftschwüngen wurden die weiten Hosen und Shirts zum flattern gebracht. Die ein oder andere Tänzerin hätte auch gerne auf die vom Publikum lautstark geforderte Zugabe verzichtet. Zumba ist eben ein Kraft-Ausdauer-Sport, der so einiges fordert. (Übrigens, wer jetzt Lust bekommen hat darf gerne Donnerstags vorbei kommen.)

Auch die Aktiven ließen sich in diesem Jahr wieder nicht lumpen und brachten ein sowohl emotionales als auch lustiges Schattenspiel auf die Leinwand. Von eleganten Ballerinas über Engel, Blumen, Liebespaare und natürlich erfolgreichen Fußballern wurde dem Publikum einiges geboten.

 

Nach den Beiträgen der Vereinsgruppen stand dann das Theaterstück auf dem Programm, das viele bereits sehnsüchtig erwartet haben. Unsere Likör-Prämierten örtlichen Schauspieler spielten sich im Stück „Die Pfarr-Äpfel“ die Seele aus dem Laib. Eine ganz besondere Rolle wurde auch unserem 1. Vorstand zuteil. Dieser wurde als Rumänischer Apfelbauer von unserem Imitationskünstler Tim Rapp gespielt. „A Legende bisch erschd, wenn se a Buch oder en Film über dich schreibet“, merkte der dienstälteste Schauspieler Markus Mayer an.

Das Stück handelt von Äpfeln, die der rumänische Apfelbauer aufgrund eines Hagelschlags im Frühjahr viel zu überteuert anbietet. Markus Mayer und seine Frau Julia Weidner können und wollen diese Preise nicht bezahlen. Da kommt es ihnen zugute, dass der Pfarrer, gespielt von Ralf Talmon, von einem Amtsbruder aus Illingen Äpfel umsonst angeboten bekommt. Weil aber der Wagen des Pfarrers gerade zu einer größeren Reparatur in der Werkstatt ist, will der Mesner die Äpfel holen. Er hat zwar einen Führerschein, jedoch kein Fahrzeug. Also beschafft er sich Moped und Anhänger vom rumänischen Apfelbauer – ohne natürlich die Gründe zu verraten. Da der Mesner gerne ein wenig tief ins Glas schaut, und zu allem Übel auch noch gegen den Rat seiner Frau bei seiner Tante Bärbelgart (gespielt von Daniela Dertinger) vorbei schaut, wird die Fahrt eine Katastrophe und zeigt wieder einmal, dass manche Geschenke am Ende sehr teuer werden können. Und dass Alkohol am Steuer nie ein gutes Ende nimmt und man sich aus manchen Dingen besser raus hält, um in nichts hinein zu kommen. So, wie es der Opa, gespielt von Marco Euchenhofer, des Öfteren im Stück anmerkte.

 

Nach dem Stück wurde ordentlich gefeiert: Die XXL Partyband machte ihrem Namen alle Ehre und lud zum Party machen auf der Tanzfläche ein. Der Einladung folgten zahlreiche feierwütige, sodass Vizevorstand André Remele die Band um einige Verlängerungen beten musste. Wer das richtige Schuhwerk dabei hatte, tanzte noch bis in die Morgenstunden.

So soll es sein! Vielen Dank für ein grandioses Fest und bis zum nächsten Mal!